Tabakalternativen, die Cannabis optimal ergänzen

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Cannabis und Tabak gehen Hand in Hand. Dabei gibt es viele Alternativen, die nicht nur geschmacklich eine neue Dimension eröffnen, sondern auch gesünder sind. Einige von ihnen wirken psychoaktiv und verstärken oder ergänzen die Raucherfahrung.

Gehörst Du auch zu den Menschen, die Cannabis mit Tabak als Tabakalternativen mischen? Warum ist das so?

Tabak enthält Nikotin und mindestens 250 gesundheitsschädliche Giftstoffe. Die Zigarettenindustrie hat uns jahrzehntelang weiß gemacht, dass Tabak die ultimative Raucherpflanze ist.

In der Tat wird er in vielen Kulturen seit Jahrhunderten verwendet. Dazu gehören aber auch viele andere Pflanzen. Sie werden nicht nur zum Vergnügen geraucht, sondern auch in traditionellen Heilungszeremonien verwendet. Damiana, zum Beispiel, ist eine der wichtigsten Heilpflanzen, die von den Mayas verwendet wurde.

In den letzten Jahren sind mehr und mehr natürliche Tabakmischungen auf den Markt gekommen, die keine chemischen Zusatzstoffe enthalten. Auch Mischungen, die überhaupt keinen Tabak enthalten, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Es ist ein bisschen wie mit der Kuhmilch. Früher kaum hinterfragt, bevorzugen heute immer mehr Menschen Alternativen. Nicht umsonst heißt es: „Vielfalt ist die Würze des Lebens.“

Was sind also gute Tabakalternativen?

Zu guten Tabakalternativen könnten getrocknete Kräuter und Blätter können geraucht werden. Es gibt jedoch welche, die besser geeignet sind als andere. Neben einem angenehmen Geruch und Geschmack, sollte auch eine gute Brennbarkeit gegeben sein. Wir stellen Dir hier zehn Alternativen zum Tabak vor, die nicht nur wunderbar schmecken und riechen, sondern auch 100% natürlich und nikotinfrei sind!

1. Damiana

Schon der Name klingt nach zärtlicher Verführung. Damiana gilt in seinem Heimatland Mexiko als Lustmacher. Neben der aphrodisierenden Wirkung berichten Konsumenten von stimmungsaufhellenden, angstlösenden und entspannenden Effekten.

Damianablätter enthalten Terpene, Koffein, Tanin und Harze. Die Geruchs- und Geschmacksnoten reichen von süß bis herb. Einige Raucher finden, dass Damiana zu stark kratzt im Hals. Der Preis ist sehr niedrig.

2. Kamille

Der gute alte Kamillentee ist eines der beliebtesten Hausmittel gegen eine Erkältung. Die Kamille hilft aber auch bei Stress, Unruhe, Entzündungen oder zur Beruhigung des Magens. Die gelben Blüten enthalten neben vielen ätherischen Ölen auch Flavonide, denen eine positive Wirkung auf die Gesundheit nachgesagt wird.

Die Kamille wächst in ganz Europa und ist damit eine gute Wahl für alle, die nach biologischen und gesunden Tabakalternativen suchen. Achten Sie jedoch darauf, getrocknete Blüten zu kaufen und nicht einfach einen Teebeutel aufzuschneiden.

3. Salbei

Genau wie die Cabernet-Traube ist Salbei sehr unkompliziert und widerstandsfähig. Je älter Salbei-Blätter werden, umso aromatischer sind sie. Der Geschmack bleibt selbst nach der Blüte erhalten. Er lässt sich als angenehm würzig und bitter beschreiben. Salbei steckt voller ätherischer Öle wie Thujon, Kampfer, Cineol und Borneol. Sie wirken antibakteriell und teils antiviral.

4. Mate

Der spanische Name „Yerba“ bedeutet Kraut, Mate gehört aber schon alleine wegen seiner Größe zu den Bäumen. Seine Heimat liegt in Südamerika. Dort wird er seit Jahrhunderten als Tee getrunken. Sein komplexes Aroma ist nicht jedermanns Sache ­– Mate schmeckt erdig, rauchig, süß und säuerlich zugleich.

Dank dem hohen Koffeingehalt gilt er als Munter- und Schlankmacher. Damit passt Mate perfekt in die Großstadt, wo er als Erfrischungsgetränk wiederentdeckt wird.

5. Kratom

Die Laubblätter des Kratombaums werden in Südostasien seit jeher als Heilmittel, Rauschmittel und Opiatsubstitutionsmittel verwendet. Kratom wirkt in geringen Dosen euphorisierend und stimulierend, in hohen Dosen wirkt es sedierend und schmerzstillend.  Einige Konsumenten berichten von intensiven Rauscherfahrungen, wenn sie Cannabis mit Kratom mischen. Über die Wechselwirkungen ist wenig bekannt. Bei dieser Kombination ist daher Vorsicht geboten!

6. Lavendel

Ob als Gewürz, gegen Blattläuse, Nervosität oder Verbrennungen – Lavendel ist ein echter Alleskönner. Genau wie viele Cannabissorten enthält er das Terpen Linalool, das für seine angstlösenden und beruhigenden Effekte bekannt steht. Der süßlich herbe Geschmack erinnert etwas an Rosmarin.

Es gibt Hinweise, dass sich die therapeutischen Effekte von THCCBD und Terpenen gegenseitig verstärken. Ein weiterer Vorteil: Beim Rauchen oder Dampfen mit Cannabis vermindert Lavendel das Kratzgefühl im Hals.

7. Minze

Tees, Cocktails, Saucen, Desserts – Minze ist ein universal einsetzbares Kraut, das Speisen und Getränken eine besondere Frische verleiht. Auch die Kosmetikindustrie hat Minze längst für sich entdeckt. Doch Minze ist nicht gleich Minze.

Es existieren 600 verschiedene Sorten, die beliebtesten sind Pfefferminze und Grüne Minze. Sie stecken voller Vitamine und Mineralstoffe, u.a. Vitamin C, Kupfer, Eisen, Magnesium, Calcium und Kalium. Minze und Cannabis sind das perfekte Paar – ob als Mischkultur im Anbau oder als Räuchermischung im Joint oder Vaporizer.

8. Rosmarin

Rosmarin verleiht vielen Gerichten ihr unverwechselbares Aroma. Mit frischen Zweigen sollte man es nicht übertreiben, sonst nimmt der herb-bittere Geschmack Überhand. Rosmarin steckt voller Antioxidantien und Beta-Caryophyllene, die auch in schwarzem Pfeffer und Cannabis zu finden sind. Unter den Tabakalternativen hat Rosmarin einen hohen Stellenwert.

Warum nicht die therapeutischen Wirkungen verstärken und alle drei zu einem Smoke-Mix mischen? Hilft bei Depressionen und Entzündungen und stärkt das Immunsystem.

9. Echinacea

Mit seinen leuchtenden Farben und sternenförmigen Blüten ist Echinacea der Prototyp einer Blume. Echinacea-Präparate vertreiben Erkältungen und stärken das Immunsystem. Als Tee schmeckt Echinacea den meisten nur mit anderen Kräutern, in purer Form ist das Aroma überwältigend blumig (kein Wunder bei der Form der Blüten).

Echinacea verursacht ein Kribbeln im Mund und auf den Lippen, das bei Extrakten und Tees, nicht aber beim Rauchen oder Vapen wahrnehmbar ist.

10. Aschwagandha

In der indischen Gesundheitslehre und unter den Tabakalternativen Ayurveda genießt Aschwagandha einen besonderen Stellenwert. Die Pflanze steht bekannt für ihre schlaffördernde Wirkung, hilft aber auch bei Angst, Nervosität, Impotenz und Entzündungen. Traditionell werden die Blätter und die Wurzel zu Pulvern und Tee verarbeitet.

Genau wie Tabak gehört Aschwagandha zur Familie der Nachtschattengewächse. Es ist die einzige Substanz auf unserer Liste, die Spuren von Nikotin enthält. Ähnlich wie CBD soll Aschwagandha die Angstgefühle eindämmen, die der Konsum von (zu viel) THC mit sich bringen kann.

Der richtige Mix macht’s

So unterschiedlich die Menschen, so vielfältig sind auch ihre Geschmäcker. Während die einen Cannabis nur pur konsumieren, schwören die anderen auf Tabak oder mischen sich eine eigene Räuchermischung. An den richtigen Mix und das perfekte Mengenverhältnis muss man sich herantasten. Erlaubt ist alles, was schmeckt.

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